MEINE AUSSTRAHLUNG

Komm, meine Tochter, wo du jetzt bist, habe ich dich hingestellt. Kein Schritt deines Weges, der nicht in meinen Plan für dich erwogen wäre. Früher war dein Weg zum großen Teil selbst gewählt, aber jetzt ist er vom Geist erwählt und geführt. Du brauchst keine Furcht zu haben. Solange du dir des Wachens deines Vaters bewußt bist, solltest du da nicht des Vaters Schutz und Führung haben?

Du berührst viele Leben, Leben in allen Bewusstseinsgraden, jedes mit seinen individuellen Problemen, doch jedes ein Teil meines Körpers. Kannst du nicht fühlen, wie Ich sehnsüchtig nach meinem Eigentum verlange? Mein Kind, als mein Gesandter geh umher, nicht immer dessen bewußt, wie ich durch dich erstrahle. Berühre diese meine anderen Kinder, die blind für mich sind, beruhige, heile, segne, komm ihnen nahe. Du brauchst nur dein Bewußtsein segnend emporzuheben, wenn du vorübergehst, dann weißt du, daß der Vater im Inneren das Werk tut. Fülle dein Leben so ganz mit meiner Gegenwart, daß du nie für einen Augenblick versäumst, dich von meinem Strahlen durchdringen zu lassen.

Du wirst bemerken, daß andere mehr und mehr deine Gegenwart suchen und wünschen. In ihrer Dunkelheit meinen sie, daß es dein persönliches Selbst ist, dem sie nahe sein möchten. Aber du weißt, daß du nur ein Spiegel für mein Antlitz bist und daß Ich es es bin, den sie durch dich fühlen, das ist der Grund, daß sie sich dir zuwenden. Du wirst selbst viele Segnungen empfangen, wenn du diese Wahrheit kennst, jedoch nur, wenn du selbst zurücktrittst, weil du erkennst, daß sie den Christus suchen. Du wirst nur dann ein geeignetes Instrument für mich sein, wenn du diese Leben in Liebe und schweigendem Segen berührst und jedem Gedanken an persönliche Geltung beiseite legst.

Auf dir ruhen viele Verpflichtungen, wenn du mir so dienst. Dein Leben ist mehr dein eigenes im früheren Sinn; doch in der Zukunft wirst du eine solche Freiheit empfinden, wie du sie nie zuvor gekannt hast, denn du wanderst als Kind des Königs auf des Königs großen Straße. Du wirst keinen Wunsch mehr kennen, weder materiell noch geistig, denn dein Vater, der alles erschaffen hat, gibt alles freigiebig zu seinem Gebrauch.

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